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60Plus | Fokus | September, 2025
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Der neue Seniorinnen- und Seniorenbeirat: Stimme der Erfahrung

Ministerium für Gesellschaft und Justiz informiert

Mit viel Engagement und frischem Elan ist der neu gewählte Seniorinnen- und Seniorenbeirat (SBR) in seine vierjährige Amtszeit gestartet. Regierungsrat Dr. Emanuel Schädler begrüsste das Gremium am 4. Juni im Fürst-Johannes-Saal der Regierung in Vaduz zur ersten Sitzung.

Der SBR besteht aus 22 Mitgliedern, wobei jede Gemeinde durch eine Frau und einen Mann vertreten wird. Alle Mitglieder haben ihren Hauptwohnsitz in Liechtenstein und sind mindestens 60 Jahre alt. Seit dem 1. Januar 2025 vertreten sie die Anliegen der älteren Generation in Liechtenstein.

Mitglieder Seniorinnen- und Seniorenbeirat 2025-2028

  • Gemeinde Balzers: Elisabeth Wolfinger, Adolf Frick
  • Gemeinde Triesen: Eva Johann, Karl Müller
  • Gemeinde Triesenberg: Maria Theresia Schröter, Rudolf Keutschegger
  • Gemeinde Vaduz: Alice Hagen, Walter Nitzsche
  • Gemeinde Schaan: Luzia Beck, Karl Jehle
  • Gemeinde Planken: Doris Marxer, Friedrich von Bültzingslöwen
  • Gemeinde Eschen: Manuela Nägele, Normann Marxer
  • Gemeinde Mauren: Irene Ambühl, Dr. Peter Malin
  • Gemeinde Gamprin: Susanna Schneider, Karl-Heinz Oehri
  • Gemeinde Ruggell: Denise Büchel, Dr. Hubert Büchel
  • Gemeinde Schellenberg: Doris Goop, Pius Fasser

Als beratendes Organ der Regierung trifft sich der SBR zwei bis vier Mal pro Jahr. Die Sitzungstermine und das Schwerpunktthema werden vom Ministerium für Gesellschaft und Justiz festgelegt.

Das Gremium bringt wichtige Impulse in die Alterspolitik ein und sorgt dafür, dass die Stimmen der Seniorinnen und Senioren gehört werden. Parteipolitisch unabhängig versteht sich der Beirat als Brücke zwischen Bevölkerung und Politik – ein Sprachrohr, das die Vielfalt des Alters sichtbar macht.

Um eine umfassende Vernetzung zu fördern und die landesweiten Kompetenzen zu nutzen, werden zu den Sitzungen auch die Vertreterinnen und Vertreter der Seniorenkoordinationsstellen der Gemeinden sowie der Leiter der Informations- und Beratungsstelle Alter (IBA) zu den SBR-Sitzungen eingeladen.

Offener Austausch für zukunftsfähige Politik

In der ersten Sitzung wurde in einem intensiven Workshop über die Rollen, Erwartungen und zu bearbeitenden Themenfelder diskutiert, um ein gemeinsames Verständnis und die Grundlagen für die neue Legislatur zu definieren. Dabei wurden viele Themen aus der Altersstrategie angesprochen, die die Lebensqualität, Teilhabe, Pflege und Betreuung, Digitalisierung und das generationsübergreifende Miteinander betreffen.

Ein Zeitfenster in jeder Sitzung wird für den allgemeinen Austausch freigehalten. Regierungsrat Dr. Emanuel Schädler nutzt diese Zeit, um die Anwesenden über aktuelle Herausforderungen der Regierungsarbeit zu informieren und beantwortet die Fragen der Seniorinnen und Senioren.

Regierungsrat Dr. Emanuel Schädler zeigte sich beeindruckt vom offenen Austausch: «Die Diskussionen liefern wertvolle Einsichten für eine zukunftsfähige Politik. Wir werden gemeinsam mit dem sehr engagierten Gremium die wichtigen Themen im Blick behalten und, wo sinnvoll, den SBR in die Ausgestaltung einbinden.»