von Marcus Büchel
Im letzten Teil der Artikelserie Chancenland Liechtenstein wollen wir uns mit der Frage befassen, warum ausgerechnet hochqualifizierte Liechtensteiner zu jenen zählen, die einerseits abwandern, andererseits hier beruflich auch schwer Fuss fassen können, befassen uns mit einer Besonderheit des Arbeitsmarkts, die darin besteht, dass die Einheimischen zur Minderheit wurden und stellen Überlegungen an, wie die Rückwanderung Hochqualifizierter erhöht und die Chancen der hier Lebenden auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden können.
I Aus Nostalgie nach Hause
Es gibt wenige Anlässe, zu welchen die «in alle Himmelsrichtungen Verstreuten» in der Heimat zusammenkommen. Das Funknen ist ein solcher. Zumindest gilt dies für den Hada Funka, einer der vier Quartiersfeuer in Eschen, zu dem offenbar eine besonders starke Bindung besteht. Die kleinen Funkner von damals reisen mittlerweile mit eigener Familie an. Auffällig viele von ihnen verfügen über eine hervorragende Ausbildung, darunter einige Naturwissenschaftler, die fast ausnahmslos im Ausland beruflich tätig sind und sich dort etabliert haben.
Man fragt sich, wieso diese Hochgebildeten nicht in Liechtenstein leben und arbeiten. Eine Eschnerin aus diesem Kreis, wollte mit ihrem Partner, sie Chemikerin, er Biologe, hier Fuss fassen. Allein, die Suche blieb ohne Erfolg. Das Paar, heute um die 40, lebt mit seinen Kindern in der Schweiz. Kein Einzelfall – die Geschichte wiederholt sich. «Brain drain»1 wird dieses Phänomen genannt.
Dass es gerade Akademikern und anderen Hochqualifizierten schwerfallen soll, in den Arbeitsmarkt hineinzufinden, widerspricht der intuitiven Annahme, zumal ständig die Rede vom Fachkräftemangel ist. Das Phänomen ist also erklärungsbedürftig.
II Für lange weg – für immer weg
Die meisten Inländer, sowohl Liechtensteiner als auch die hier Aufgewachsenen ohne liechtensteinische Staatsbürgerschaft2, müssen ins Ausland, wenn sie eine akademische Ausbildung anstreben. Das Studium nimmt einige Jahre in Anspruch und dann folgt bei Medizinern und Naturwissenschaftlern eine sogenannte Postgraduate-Ausbildung, sei es zum Facharzt oder durch die Teilnahme an Forschungsprojekten, womit dann das Doktorat erworben werden kann. Dabei vergehen gut und gerne acht Jahre.
Viele von ihnen wollen ihre Karriere im Rahmen eines «Postdoc» weiterverfolgen und bleiben für weitere Jahre an spezialisierten Kliniken, an Forschungseinrichtungen, in der Industrie oder in anderen Arbeitsfeldern. Neben der beruflichen Etablierung wird die soziale Integration am neuen Wohnort hemmend auf die Rückkehrmotivation wirken. Und dann müsste ja noch eine Stelle in Liechtenstein in Aussicht stehen.
Für die Absolventen der MINT-Fächer 3 bestehen aufgrund ihrer langen Weiterbildungszeit nach dem Studium besonders hohe Hürden für die Rückkehr nach Liechtenstein. Die grossen und wichtigen Forschungseinrichtungen befinden sich zwar im Ausland, aber der Forschungs- und Entwicklungsbereich (F + E) ist in unserem kleinen Land erstaunlich breit ausgebaut. Von allen Ländern weltweit wird für Forschung und Entwicklung in Liechtenstein im Verhältnis zum BIP 4 am meisten ausgegeben. Aber, und jetzt kommt der Wermutstropfen, von den 811 im Land tätigen Forschern sind nur ein Achtel Liechtensteiner.5
Nur wenn eine Stelle mit besonderen, hohen Qualifikationsvoraussetzungen just zu dem Zeitpunkt ausgeschrieben werden würde, wenn ein dafür geeigneter Liechtensteiner eine ebensolche gerade sucht, willens zu einem Wechsel nach Liechtenstein und dazu gerade in der Lage wäre, würden die Bedingungen beider Seiten übereinstimmen, was ziemlich unwahrscheinlich ist.6 Selbst wenn dies alles zuträfe: Liechtensteiner Bewerber, gerade auch Absolventen der MINT-Fächer, werden häufig gar nicht berücksichtigt.
Einerseits beobachten wir unter diesen Umständen die definitive Abwanderung Hochqualifizierter, also Brain-Drain im engeren Sinn, andererseits bleibt im Inland vorhandenes Potential an Wissen und Intelligenz ungenutzt.
III Eine Minderheit im eigenen Land
Erweitern wir das Blickfeld auf den gesamten Arbeitsmarkt. Wir zählen bekanntlich mehr Beschäftigte (43 441) als Einwohner (41 398). Dieses Verhältnis ist – abgesehen von Monaco und Vatikanstadt – ein Sonderfall für eine Volkswirtschaft; es wird üblicherweise als Ausdruck unserer starken wirtschaftlichen Potenz dargestellt. Zustande kommen kann dieses Phänomen logischerweise nur durch aus dem Ausland zupendelnde Arbeitskräfte 7, bei uns üblicherweise Grenzgänger genannt. Für ein derartig ausgeprägtes «Grenzgängertum» bietet unser Land mit den geringen Distanzen bis zur Grenze, sowie mit einem grossen Reservoir an gut ausgebildeten Arbeitskräften in der Nachbarschaft ideale Voraussetzungen.8
Die Liechtensteiner stellen gerade einmal 28.3 % der gesamten in Liechtenstein Beschäftigten. Rechnet man die hier lebenden Ausländer dazu, sind es 42 % der Beschäftigten, die im Inland ihren Wohnsitz haben; das sind aber immer noch deutlich weniger als die Hälfte der Beschäftigten. Das bleibt nicht ohne Folgen: Die Disproportion führt zur Einbusse der Kontrolle über die Verhältnisse im Land.
Den zur Minderheit gewordenen Beschäftigten mit Wohnort im Inland wird es etwa schwerer fallen, Führungs-, bzw. Schlüsselpositionen zu halten; damit wird der Einfluss auf die Betriebe und in den Betrieben abnehmen. Eine Folge ist dann etwa, dass ausländisch dominierte Arbeitsgruppen, darauf drängen, Kollegen aus ihrem Umkreis anzustellen. Ein Indiz für das Wirken der Verdrängung ist darin zu erkennen, dass die Anzahl der Wegpendler, das waren 2024 immerhin 2535 Beschäftigte, stetig im Zunehmen begriffen ist (vor zehn Jahren waren es noch 1878).
Die Konkurrenz und damit der Druck auf die einheimischen Arbeitnehmer wird zunehmen. Immer mehr Deutsche wandern in der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen in die Schweiz 9 und nach Österreich10 aus in einem Ausmass, welches man als Massenexodus bezeichnen muss. Als neuer Trend wurde festgestellt, dass es vor allem 25- bis 45-jährige Deutsche sind, d. h. gut ausgebildete, motivierte und mobile junge Menschen, die zunächst in den beiden südlich gelegenen deutschsprachigen Ländern und dann auch bei uns auf den Arbeitsmarkt drängen. In unseren beiden Nachbarländern wird diese Entwicklung mit wachsender Sorge als Problem für die Einheimischen angesehen.11
Das praktisch unbeschränkte Reservoir an Arbeitskräften, jeglicher Spezialisierung und jeglicher Qualifikationsstufe, jenseits unserer Landesgrenzen ansässig, führt dazu, dass Stellen, vor allem in hochbezahlten Bereichen in der Industrie, bei Banken und im Treuhandwesen mit dem ideal scheinenden Zupendler besetzt werden kann. Dieser gut geölte Mechanismus mag die abnehmende Motivation für die Anstellung eines Inländers erklären. Diese tritt dadurch zu Tage, als dass die Ausschreibungskriterein erfüllende Inländer häufig nicht einmal eine Antwort auf ihre Bewerbung erhalten, allenfalls eine automatisiert-standardisierte, geschwiege denn, dass sie zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen würden.12 Man tut sich schwer, nicht an Inländerdiskriminierung zu denken.
Vom Verdrängungswettbewerb sind Arbeitnehmer, die über eine Lehre in den Beruf gekommen sind, weniger betroffen. Den 15- bis 16-Jährigen erwächst zu Beginn der Lehre noch kaum Konkurrenz aus dem Ausland. Die Absolventen einer Lehre halten in den Betrieben schon früh Stellen besetzt; sie können sie daher behaupten und früh in eine betriebliche Karriere einsteigen.
IV Ein Schuss ins eigene Knie
Eine spezielle Form des Brain-Drains ist hausgemacht. Es handelt sich um ausländische Staatsbürger, die im Land aufgewachsen sind und Matura gemacht haben, denen aber infolge ihres langen Studien- und Ausbildungsaufenthalts im Ausland die Niederlassung entzogen wird. (Wir konnten im letzten 60Plus den Bericht eines Betroffenen lesen.) Denen ist die Rückkehr in die alte Heimat praktisch verwehrt, weil sie keine Aufenthaltsbewilligung erhalten würden, was natürlich als Kränkung erlebt wird. Der Umstand, dass das Land in deren Ausbildung viel Geld investiert hat, offenbart den Unsinn dieser bürokratischen Vorschrift auch in ökonomischer Hinsicht.
Neben den 3411 Liechtensteiner Staatsbürgern im Ausland stellt diese Gruppe ein weiteres Reservoir dar, aus welchen es sich lohnen würde, Rückkehrer in die alte Heimat zu gewinnen.
V Der Spezialfall Öffentliche Verwaltung
Im Allgemeinen wird man davon ausgehen, dass in einer staatlichen/hoheitlichen Verwaltung nahezu hundert Prozent Staatsbürger beschäftigt sind. Bei uns zeigt sich, wenig überraschend, ein anderes Bild. Das Verhältnis Inländer/Ausländer liegt in der Landesverwaltung bei 60 zu 40 % 13. Im Land wohnhaft sind 65 % der Landesangestellten. Im internationalen Vergleich sind dieses Zahlen rekordverdächtig. Und der Trend scheint dahin zu gehen, dass der Inländeranteil abnimmt: Von den Neueintritten im Jahre 2025 waren nur noch die Hälfte Liechtensteiner, 37 % wohnen im Ausland. Der Ausländeranteil ist unter Spezialisten und Hochqualifizierten noch höher. Staatsbürgerschaft und inländischer Wohnsitz werden in den Ausschreibungen nicht als Kriterien genannt. Im letzten Jahr gab es an die 3000 Bewerbungen auf die 137 ausgeschriebenen Stellen in der Landesverwaltung und der Regierung, d. h. eine riesige Überzahl der Bewerbungen kam aus dem Ausland. Angesichts des oben beschriebenen Sachverhalts, zu einem bestimmten Zeitpunkt den ideal qualifizierten Inländer zu finden, ist der Druck erheblich und die Verführung gross, sich im Ausländerpool zu bedienen.
Besonders stossend ist, dass bei den Verwaltungsräten der staatlichen und staatsnahen Betriebe 14, die zur Besetzung öffentlich ausgeschrieben werden, mit im Ausland wohnhaften Ausländern besetzt werden, auch wenn Bewerbungen geeigneter Liechtensteiner bzw. im Lande Wohnhafter vorliegen.

Mag.med.vet. Christoph Büchel
Nachdem ich in Schellenberg aufgewachsen bin, besuchte ich – meinen Wunschberuf verfolgend – das Privatgymnasium Mehrerau in Bregenz, welches ich 2003 mit der Matura abschloss. Mit der erworbenen Voraussetzung zum Studium siedelte ich nach Wien, um mein Studium der Veterinärmedizin aufzunehmen. In dieser Zeit vertrat ich Liechtenstein überall, wo ich hingekommen bin. Sowohl mein Liechtensteiner Dialekt war immer wieder Thema, ebenso die geografische Lage des Landes, denn nicht alle in Österreich wissen, dass es ein Unterschied gibt zwischen Liechtenstein und Luxemburg. Aber ich habe da immer Aufklärungsarbeit geleistet. In den Ferien habe ich die Zeit bei meiner Familie in Schellenberg immer genossen.
Nach sieben intensiven und erlebnisreichen Studienjahren und dem Abschluss des Studiums war es dann so weit, dass ich meinen Beruf aufnehmen konnte. Ich trat eine Stelle in Oberösterreich, in der Nähe der Stadt Steyr, als Assistenztierarzt an. Hier lernte ich die praktische Arbeit kennen, die im Studium an der Universität kaum vermittelt wurde. In dieser Zeit lernte ich in Wien meine Frau Laura kennen.
Ich hatte immer das Ziel, als Tierarzt nach Liechtenstein zurückzukehren. Deshalb trat ich eine Stelle im nahen Appenzell an. Dies brachte mich wieder näher an die Heimat. Doch die Möglichkeit, nach Liechtenstein zurückzukehren und sesshaft zu werden, wollte nicht gelingen.
Die beruflichen Perspektiven seien, so wurde mir erklärt, nicht aussichtsreich, denn es gäbe keinen Bedarf an einer zusätzlichen Tierarztpraxis. (Wie sich herausstellte, gab ein Kollege bald einmal danach seine Praxis auf und heute herrscht meines Wissens in Liechtenstein ein Mangel an Tierärzten.)
Bei einem Gespräch in Oberösterreich bot mir mein ehemaliger Chef an, seine Praxis nach dessen Pensionierung fortzuführen. Mit der Erfahrung in Liechtenstein im Hinterkopf und dem attraktiven Angebot in der Tasche
entschieden meine Frau und ich uns dazu, dem Ländle den Rücken zu kehren und mit unserem Sohn nach Oberösterreich auszuwandern. Hier übernahmen wir die Praxis und bauten diese mittlerweile auf drei tierärztliche Vollzeitstellen aus. Meine Frau als studierte Lehrerin war beruflich nicht ortsgebunden und stand mir immer als Unterstützung zur Seite, wofür ihr der grösste Dank gebührt.
Nach nun sieben Jahren in Oberösterreich ist eine Rückkehr nach Liechtenstein ausgeschlossen. Meine Frau hat sich als Lehrerin hier gut eingearbeitet und unsere zwei Kinder gehen in den Kindergarten und die Schule. Es gelang mir, mich mit meiner Praxis erfolgreich zu etablieren. Und so sind wir mit unserer jetzigen Lebenssituation mehr als zufrieden, auch wenn wir manchmal wehmütig an das Ländle zurückdenken.
Lösungen
- Erforschung von Brain-Drain: Abwanderungsgründe und Verbleibmotivation im Ausland 15
- Schaffung einer spezialisierten Vermittlungsstelle zwischen der Auslands-community und dem liechtensteinischen Arbeitsmarkt; gezielte Suche hochqualifizierter Liechtensteiner im In- und Ausland und deren Vermittlung; Berichterstattung
- Monitoring bei Stellenbesetzung auf Diskriminierung von Liechtensteinern
- Schaffung von Ausbildungs- und Post-Graduate-Stellen (von Praktikums- bis Assistenzstellen), vor allem in der Landesverwaltung
- Erhöhung des Inländeranteils in Landesverwaltung und bei der Regierung (Schaffung der Möglichkeit, Stellen mit Zupendlern befristet zu besetzen; für leitende und systemrelevante Stellen die Staatsbürgerschaft voraussetzen)
- Recht auf Wiedererhalt der Niederlassung nach Studien- und Ausbildungsjahren
- bei Anstellungen die Bevorzugung von Inländern in der Privatwirtschaft als politischen Willen zum Ausdruck bringen
- Pflege der Beziehung zu Auslandsliechtensteinern; die Bindung der Auslandsliechtensteiner würde durch das Wahlrecht gefestigt werden
Ausländer sind natürlich sehr geachtet und wertvoll, als Mitmenschen, als Mitgestalter unsers Landes, als Arbeitskräfte. Angesichts der grossen Anzahl geht es um die Wahrung der Interessen der Einheimischen. Es gilt Gegensteuer zu geben gegen die Abwanderung der Fähigsten, die Marginalisierung der Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner und gegen die Gefahr zunehmenden Kontrollverlusts im eigenen Land. In diesem Sinne müssen den Einheimischen mehr Chancen gegeben werden.
1 Gemeint ist der Verlust von Bildungseliten, Fachkräften, Talenten, Hochgebildeten, die ein Land ausbluten lässt. Die wörtliche Übersetzung «Abfluss (vgl. die Drainagen im Riet) von Hirn» ist zwar anschaulich, wirkt aber im Deutschen eher unappetitlich. Vielleicht könnte man salopp «Abfluss von Hirnschmalz» sagen.
2 Studenten mit einer anderen als einer liechtensteinischen Staatsbürgerschaft, die zum Studium meist ins Ausland gehen müssen, können als «liechtensteinisch sozialisiert» angesehen werden, da sie hier aufgewachsen sind, zumindest etliche Jahre im Land gelebt haben.
3 Unter MINT versteht man die Schulfächer, Studienrichtungen sowie Berufsfelder Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik und Technik. Im Allgemeinen werden diese Disziplinen als «zukunftsträchtig» bezeichnet. Quelle: https://www.kmk.org/bildungsministerkonferenz
4 Bruttoinlandsprodukt
5 Statistisches Jahrbuch, 2026, S. 318, 320
6 Auf unserem kleinen Arbeitsmarkt wird man daher das als «Matching» bezeichnete genaue In-Übereinstimmung-Bringen eines bestimmten Stellenprofils mit einer geeigneten Fachperson weder allein dem freien Stellenmarkt noch dem Zufall überlassen können, will man mehr Liechtensteiner mit sehr hohem Bildungsniveau rekrutieren; vielmehr wird es systematischer Massnahmen bedürfen.
7 Man unterscheidet zwei Kategorien von Ausländern, nämlich diejenigen mit Wohnsitz in Liechtenstein und Ausländern mit Wohnsitz im Ausland. Personen, die in der Schweiz, Österreich und Deutschland wohnhaft sind und täglich nach Liechtenstein zur Arbeit kommen werden amtlich als Zupendler bezeichnet (im Volksmund «Grenzgänger» genannt). Die Zupendler besitzen zum Grossteil eine ausländische (24’260) und 683 (etwa 3 %) die liechtensteinische Staatsbürgerschaft. (Quelle: Liecht. in Zahlen 2026, S.24)
8 Wie zu erwarten, zeigt sich in Luxemburg ein ähnliches, jedoch nicht so extrem ausgeprägtes Verhältnis, welches auch dort nur aufgrund der vielen Grenzgänger möglich ist: 680‘000 Einwohnern gegenüber 510’00 Beschäftigten.
9 https://www.spiegel.de/wirtschaft/wohnsitze-immer-mehr-deutsche-leben-in-der-schweiz-a-34de540c-d4f8-409e-a02c-edb10f8f3697
10 https://oe1.orf.at/player/20260517/832150/17789981483
11 «Die Realität zeigt: In vielen Betrieben und Industrien haben längst Ausländer das Kommando übernommen. Sie machen Karriere, sie bestimmen, wer in Zukunft aufsteigt. Umgekehrt zählen die alten Einheimischen zu den Verlierern. Sie landen immer öfters in Frührente.» Quelle: https://insideparadeplatz.ch/2026/05/11/die-grosse-fachkraefte-luege/
12 Bei KMUs tritt dieses Problem erfahrungsgemäss deutlich seltener auf.
13 Genau: 62% zu 38%. Quelle: Rechenschaftsbericht 2025, S.90
14 Es gibt deren 22.
15 Eine derartige Südtirol betreffende Studie wurde kürzlich von der Universität Innsbruck vorgestellt. Brain Drain stellt für Südtirol ein erhebliches Problem dar. Quelle SALTO https://share.google/bSsaWmTgZWvLeUh61, abgerufen am 20.5.202
